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Die Position des Präsidiums Stadtsportbundes Halle e. V. zum Entwurf des Sportprogramms der Stadt Halle in der Fassung vom 3.10.2010

05.01.2011 10:08
Günter Hebner
Der Stadtsportbund übt fundamentale Kritik am vorliegenden Entwurf
Der Stadtsportbund Halle e.V. war in den letzten Jahren als Interessenvertreter des Vereinssports immer wieder in Diskussionen zu städtischen Grundsatzdokumenten, die Sportverwaltung und die Sportentwicklung betreffend, einbezogen. Es entspricht durchaus unserer demokratischen Grundeinstellungen, dass wir dort nicht immer unsere Position durchsetzen konnten, den gesellschaftlichen Willensbildungsprozess achtend, die erzielten Positionen aber immer mitgetragen haben. Auch wenn wir positiv einschätzen, dass nach 20 Jahren endlich versucht wird dem Sport ein mittelfristiges Entwicklungskonzept zu geben, müssen wir uns angesichts der Art des Zustandekommens und der Inhalte des oben genannten Entwurfs zu einer außergewöhnlichen Reaktion entschließen. Da der städtische Entwurf weder die Krisensituation des Vereinssports erkennt, noch Antworten auf die wirklichen Zukunftsfragen bietet, halten wir eine Detaildiskussion über den Entwurf nicht für zweckdienlich. Stattdessen sollte alle Kraft daran gesetzt werden ein Alternativkonzept zu erarbeiten. Der SSB bietet an, im Januar 2011 Grundsätze dafür vorzulegen, anhand derer die Zukunftsfragen des Sports beantwortet werden können. Auf dieser Grundlage wird sich als Ergebnis einer kooperativen Leistung von Verantwortungsträgern der Stadt und des gemeinnützigen Vereinssports ein ausgewogenes Sportprogramm erarbeiten lassen. Diese Position, untersetzt mit einem 14-seitigen Argumentationspapier, wurde den Mitgliedsvereinen, den Mitgliedern des Sportausschuss des halleschen Stadtrates und der Stadtverwaltung übermittelt.