DFB-Pokal: HFC mit starkem Kampf gegen Schalke 04
Was für ein Pokalabend im Leuna-Chemie-Stadion: Der Hallesche FC hat dem favorisierten FC Schalke 04 am Montagabend alles abverlangt und den Bundesligisten bis in die Verlängerung gezwungen. Am Ende musste sich der HFC mit 2:5 geschlagen geben – die Art und Weise des Auftritts darf sich dennoch wie ein Erfolg anfühlen.
Führung für Halle kurz vor der Halbzeit
Von Beginn an zeigte Halle, dass man sich vor dem großen Namen nicht verstecken wollte. Kurz vor der Pause belohnte sich der HFC für seinen couragierten Auftritt: Vin Kastull brachte die Gastgeber in der 45. Minute nach einem Eckball mit 1:0 in Führung. Schalke kam nach der Pause zurück und drehte die Partie zunächst durch Dejan Ljubičić und Edin Džeko.
HFC erzwingt Verlängerung
Doch der HFC gab sich nicht geschlagen. In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit erzielte Niclas Stierlin den viel umjubelten Ausgleich zum 2:2 und schickte das Pokalspiel damit in die Verlängerung.
Dort setzte sich schließlich die individuelle Klasse des Bundesligisten durch. Moussa Sylla, Junior Adamu und erneut Džeko sorgten für den 5:2-Endstand. Zuvor hatte Halle Schalke über weite Strecken vor große Probleme gestellt und sich mit einer kompakten, kämpferischen Leistung lange im Spiel gehalten.
Spiel verloren, aber Herz gezeigt
Auch wenn der Einzug in die zweite Pokalrunde am Ende verpasst wurde, bleibt ein Abend, auf den der HFC stolz sein kann. Gegen einen Bundesligisten hielt die Mannschaft über 90 Minuten voll dagegen, ließ sich auch nach Rückschlägen nicht hängen und kämpfte sich sogar noch in die Verlängerung.
Das Pokal-Aus ist bitter – der Auftritt aber macht Mut für die weitere Saison. Genau diese Leidenschaft und dieser Einsatz sind es, die am Ende ebenfalls als Erfolg in Erinnerung bleiben dürfen.