Flossenschwimmen: Koch überzeugt bei Hochschul-WM
Für Elias Koch vom USV Halle ist die World University Championship (WUC) im Flossenschwimmen in Sharm El-Sheikh zu einem unvergesslichen Erlebnis geworden. Der Jura-Student der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vertrat gemeinsam mit der deutschen Hochschulmannschaft die deutschen Farben – und erreichte in allen vier Staffelwettbewerben das Finale.
Für Elias Koch (rechts) war die WM in Ägypten ein Erfolg.
Trainingsumstellung wegen verschobenen Termins
Ursprünglich sollte die Meisterschaft bereits im Mai stattfinden, wurde jedoch aufgrund der unsicheren Lage abgesagt und kurzfristig für Ende Oktober neu angesetzt. Für die Trainingsplanung nach der Sommerpause bedeutete das eine große Herausforderung. Die Trainer passten das Training an und steigerten die Intensität, um die Sportler bestmöglich vorzubereiten.
Bestleistungen trotz Hindernissen
Zusätzlich machte ein Magen-Darm-Infekt großen Teilen der Mannschaft zu schaffen. Trotzdem starteten Elias Koch und sein Teamkollege Noah in den Einzelrennen. Koch erzielte dabei trotz der ungewohnten Bedingungen im Freiwasserbecken neue persönliche Bestzeiten und überzeugende Resultate.
4 x Staffel - 4 x Finale
Besonders spannend wurde es in den Staffeln: Die 4 × 100-Meter-BiFins-Staffel qualifizierte sich sicher für das Finale. Über 4 × 50 Meter Flossenschwimmen war die deutsche Mannschaft zunächst zeitgleich mit Kolumbien. Im Ausscheidungsschwimmen hatte Kolumbien knapp die Nase vorn, wurde anschließend jedoch disqualifiziert. Damit zog auch die deutsche Staffel ins Finale ein. Am Ende stand für Elias die besondere Bilanz: Finalteilnahme mit allen vier Staffeln.
Positives Fazit
Für Koch war es der erste richtige internationale Wettkampf – und eine „geile Erfahrung“. Die insgesamt elf Starts innerhalb von nur zwei Tagen gingen zwar ordentlich an die Substanz, doch das sehr nette Team machte die intensive Zeit zu einem Erlebnis, das lange in Erinnerung bleiben wird.
Für Elias Koch, den USV und seine Trainer ist die Teilnahme ein großer Erfolg. Trotz kurzfristiger Vorbereitung, Krankheit und ungewohnter Wettkampfbedingungen kehrt der Hallenser mit persönlichen Bestzeiten, wertvollen internationalen Erfahrungen und vielen positiven Eindrücken aus Ägypten zurück.
Beste Laune beim deutschen Team am Rande der Wettbewerbe